
Eine solche Liftanlage ist im weitesten Sinne ringförmig aufgebaut. Ein Elektromotor betreibt ein zirka 600 bis 1.000 Meter langes, endloses Doppel-Stahlseil etwa acht Meter über der Wasseroberfläche im Vier- Fünf- oder Sechseck. Daran ist etwa alle 80 Meter ein Bügel-Paar (Fachbegriff: Mitnehmer) befestigt, an denen Zugleinen eingehängt werden können. Diese Zugleinen hängen zur Wasseroberfläche herunter, und ein Haltegriff ist an deren Ende angebracht, an dem sich ein Läufer festhalten kann.
Die Geschwindigkeit des Umlaufseils der Anlage kann stufenlos bis zu 61 km/h heraufgeregelt werden. Die Geschwindigkeit wird in Abhängigkeit zum jeweils gefahrenen Sportgerät eingestellt. Mit einem Wakeboard ist eine Geschwindigkeit oberhalb von 40 km/h kaum fahrbar, mit einem Monowasserski sind hingegen auch 58 km/h möglich. Dabei können die Läufer durch Slalomfahrten Geschwindigkeiten von über 120 km/h erreichen. Im Mischbetrieb mit Wakeboards und Wasserskiern aller Arten büßt der klassische Wasserski viel von seinen Laufeigenschaften ein, weil er bei geringem Tempo zu tief im Wasser liegt. Es gibt Personen, die barfuß auf ihrer Sohle, ohne Ski, cruisen können.




